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Zukunftsexperte gibt „Metaverse“ große Chancen

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Das von Marc Zuckerberg, dem Chef von Facebook (heute: Meta), als großes Zukunftsziel ausgerufene Metaverse hat nach Ansicht des Zukunftsexperten Dr. Klaus-Ulrich Moeller “große Chancen, neue Wachstumsmärkte zu eröffnen”. In einem Vortrag (online) bei Toastmasters International sagte Moeller, der unter anderem dem Singularity-Netzwerk der Google-University angehört:

“Das Metaverse ist nichts weniger als die Idee, die reale Welt 1:1 in der virtuellen Welt nachzubauen, also nicht nur Einzelanwendungen, sondern alle Lebenswelten, Prozesse und menschlichen Tätigkeiten wie arbeiten, essen, reisen, schlafen. Damit verdoppelt sich der Markt für Güter und Dienstleistungen und bietet immense Wachstumschancen für Unternehmen“.

Dass jeder reale Gegenstand – ob Kleidung, Nahrung, Arbeitsplatz oder Konzert – sein virtuelles Pendant hat, verändere das Zukunftsdenken massiv, sagte Moeller. Facebook/Meta hatte zuvor bekannt gegeben, dass man 10.000 Entwickler neu einstellen werde, um die Entwicklung des Metaverse voran zu treiben.

KeyNote Speaker & Zukunftsexperte Dr. Klaus-Ulrich Moeller (© Dr. Klaus-Ulrich Moeller)

KeyNote Speaker & Zukunftsexperte Dr. Klaus-Ulrich Moeller (© Dr. Klaus-Ulrich Moeller)

Der Zukunftsexperte hob hervor, dass das Metaverse, auch Internet 3.0. genannt, auch als Testlabor für Unternehmen dienen könne, Prototypen virtuell zu bauen oder Mobilfunkstandards in virtuellen Modellen zu testen, wie es heute bereits passiert.

Die Idee des Metaverse sei nicht völlig neu, sagte Moeller. Bereits Ende des letzten Jahrhunderts habe es erste Versuche gegeben, doch sei erst heute die Rechenkapazität vorhanden, um die 3D-Welten zu konstruieren. Moeller geht davon aus, dass sich der Druck auf reale Systeme – wie etwa den Bildungsbereich – massiv erhöhen werde. Schulbesuche könnten im Metaverse stattfinden, wenn Avatare so real aussehen wie lebende Menschen. Auch das 9-stufige Schulsystem bis zum Abitur werde dann “old fashioned” sein.

Dass virtuelle Avatare nicht nur immer menschenähnlicher seien, sondern sich, getrieben von Künstlicher Intelligenz, ständig fort entwickelten, könne langfristig in der Tat dazu führen, dass jeder Mensch einen virtuellen Doppelgänger im Netz besitzt, der genauso spricht, sich bewegt und handelt wie sein Original.

Auch dass sich dieser Avatar eines Tages selbstständig macht, sei nicht ausgeschlossen, ergänzte der Zukunftsexperte. www.top-global-speaking.com

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